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Seminartermine "canis major" 2017

„Genetische Aspekte von Wesen und Verhalten“, „Gefährliche Hunde“ und „Qualzucht“

Zweitägiges Seminar vom 25. bis 26. Februar 2017

mit Dr. med. vet. Irene Sommerfeld-Stur

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Foto: Dagmar Bergknecht

 

Veranstalter: canis-major
Hundetraining und Verhaltensberatung
Christine Holst
Brüchhorststrasse 16
24641 Sievershütten

Termin:  25. und 26. Februar 2017

Veranstaltungsort:  Erlebniswald Trappenkamp, Tannenhof 1, 24635 Daldorf

Zielgruppe:  Menschen mit Hund, Hundetrainer/innen, Tierärzte, Züchter, u.v.m.

Seminarbeschreibung:
Frau Dr. Irene Sommerfeld-Stur wird an diesen beiden Seminartagen durch 3 Themenschwerpunkt führen:

1. Genetische Aspekte von Wesen und Verhalten

Wesen und Verhalten sind im Rahmen der Hundezucht zu einem bedeutenden Thema geworden, nicht nur, weil Wesensfestigkeit und Sozialverträglichkeit eine wichtige Voraussetzung für ein erfreuliches Zusammenleben von Menschen und Hunden sind. Auch die immer wieder von Medien und Politik thematisierte Problematik gefährlicher Hunde stellt an die Hundezüchter die Forderung an die Zucht verhaltenssicherer Hunde.

Es ist noch gar nicht lange her, dass eine genetische Grundlage von Wesens- und Verhaltensmerkmalen überhaupt erkannt und akzeptiert wurde. Inzwischen sind Wesenstests eine der obligatorischen Voraussetzungen für eine Zuchtzulassung. Dabei wird die Validität der eingesetzten Tests sowie die Heritabilität des Prüfergebnisses oft unzureichend hinterfragt.

Um bei der Zucht und Aufzucht von Hunden alle Möglichkeiten zur Entwicklung wesensfester und sozialverträglicher Hunde nützen zu können erscheint eine Auseinandersetzung mit den genetischen und epigenetischen Grundlagen des Verhaltens sowie der Wirkung von Umwelteinflüssen wichtig.

 

Inhalt:

  • Prinzipien der Genwirkung – genetischer Code – epigenetische Markierungen
  • Verhaltensrelevante Genprodukte – Neurotransmitter, Hormone, körperliche Merkmale
  • Verhaltensrelevante Umwelteinflüsse – epigenetisch sensible Zeitfenster – Trächtigkeit, Primärsozialisation, Pubertät
  • Verhaltensrelevante Erkrankungen
  • Möglichkeiten der Selektion auf Verhalten und Wesen – Ansprüche an die Aussagesicherheit von Wesenstests.
  • Inzucht und Verhalten – genetische Vielfalt – Autoimmunerkrankungen - Schilddrüsenunterfunktion

2. Gefährliche Hunde

Politische Maßnahmen zur Reduzierung der Gefahr von Verletzungen durch Hunde basieren im Wesentlichen auf der Hypothese, dass manche Hunde allein auf Grund ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Rassen als gefährlich anzusehen sind. Diese Hypothese entbehrt jeglicher sachlichen oder wissenschaftlich abgesicherten Grundlage. In der Praxis führt sie zu unzumutbaren Belastungen von Hunden und deren Besitzern ohne im Gegenzug tatsächlich die gewünschte Sicherheit vor Verletzungen durch Hunde zu gewährleisten. Im Seminar werden Überlegungen zu „gefährlichen Hunden“ im Gegensatz „zu gefährlichen Rassen“ besprochen.

Inhalt:

 

  • Evolution und Domestikation – Rasseentstehung – Rasseentwicklung – Entwicklung rassetypischer Verhaltensweisen
  • Beurteilung von Rasseunterschieden in definierten Verhaltensweisen
  • Grundlagen der Hypothese der Gefährlichkeit auf Grund der Rassezugehörigkeit - häufige Fehler bei der Interpretation von Studienergebnissen
  • Was macht einen Hund gefährlich – rassebezogene und rasseunabhängige Faktoren
  • Was gibt es für Möglichkeiten Menschen vor Hunden zu schützen

3. Qualzucht

Die große Vielfalt an Körperformen bei der Spezies Hund hat bei einer Reihe von Rassen zu Extremvarianten geführt, die die Gesundheit und das Wohlbefinden der betroffenen Hunde mehr oder weniger intensiv beeinträchtigen. Sehr oft ist weder den Züchtern noch den Besitzern der Hunde wirklich klar, in welchem Maß ein Hund durch extreme Rassemerkmale tatsächlich beeinträchtigt. So wird dann z.B. das Schnarchen der brachycephalen Möpse oder Bulldoggen als »charmantes« Rassemerkmal betrachtet und oft kommen die Besitzer erst nach dem ersten Ohnmachtsanfall ihres Hundes drauf, wie schwer krank das Tier wirklich ist. Und dann ist oft nur eine teure und belastende Operation der einzige Ausweg, um dem Hund eine halbwegs akzeptable Lebensqualität zu verschaffen. Aber auch viele andere gesundheitliche Probleme sind mit bevorzugten Rassemerkmalen verbunden, die somit als tierschutzrelevant anzusehen sind und damit mit einer ethischen vertretbaren Hundezucht nicht vereinbar sind.

Was oft übersehen wird, ist, dass extreme Rassemerkmale nicht nur das Wohlbefinden und die körperliche Leistungsfähigkeit der Hunde negativ beeinflussen, sondern auch zu mehr oder weniger ausgeprägten Verhaltensstörungen führen können.

Dieser Part beginnt mit einem geschichtlichen Rückblick auf die Entwicklung der Hundezucht und der Zucht von Extremmerkmalen. Dann werden kurz die gesetzlichen Grundlagen des Qualzuchtverbotes behandelt, wobei vor allem die Unterschiede zwischen dem deutschen und dem österreichischen Tierschutzgesetz angesprochen werden. In der Folge werden dann die wesentlichen qualzuchtrelevanten Rassemerkmale sowie die damit verbundenen gesundheitlichen Probleme besprochen. Das Seminar endet mit Überlegungen zu praktischen Lösungsansätzen der Qualzuchtproblematik.  

Freuen Sie sich auf ein hoch informatives und anspruchsvolles Seminar Wochenende mit Frau Dr. Irene Sommerfeld-Stur!

Seminarablauf:

Samstag, den 25.02.2017 von 10.00 bis ca. 18.00 Uhr

Sonntag, den 26.02.2017 von 10.00 bis ca. 16.00Uhr

Für genügend Pausen ist gesorgt.

Teilnahmegebühr: 195,00 € (inkl. MwSt.) pro Person

Das Mitbringen von Hunden im Seminarraum ist nach vorheriger Anmeldung gestattet.

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Fortbildungsanerkennung durch TÄK NS und SH

Anmeldungen unter www.canis-major.de

 

 

„Die Intelligenz des Unbewussten zwischen Hund und Mensch“

Eintägiges Seminar am 25. März 2017

mit Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen

 

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Foto: Constantin Ludwichowski

Veranstalter: canis-major
Hundetraining und Verhaltensberatung
Christine Holst
Brüchhorststrasse 16
24641 Sievershütten

Termin:  25. März 2017

Veranstaltungsort: Erlebniswald Trappenkamp, Tannenhof 1, 24635 Daldorf

Zielgruppe:  Menschen mit Hund, Hundetrainer/innen u.v.m.

Seminarbeschreibung:
Es sind die Gebärden, die uns verbinden, unsere Mimik, Körperhaltungen und Bewegungen. Diese analoge Kommunikation, die unsere Gefühle, Absichten und Bedürfnisse so trefflich abbildet, übermittelt und vielfach unbewusst verrät, stellt eine universelle Grammatik in der nicht-verbalen Sprache von Menschen und Tieren dar. Analoge Kommunikation lässt uns Verbundenheit erfahren, wohl weil ihre Ausdrucksformen die gemeinsamen Wurzeln der Mensch-Tier-Kommunikation sind, eines Verhaltens, welches interspezifisch über weite Bereiche intuitiv verstanden wird.

Dieses gilt zumal für Haushunde, die seit rund 40.000 Jahren mit uns leben, eingepasst in unser Sozialsystem und unsere Mitwelt, dabei ihr Ausdrucksverhalten genetisch veränderten, denn vorzugsweise Menschen wurden und sind Bestandteil ihrer ökologischen Nische, ihrer natürlichen (sozialen) Umwelt, und wesentliche Instanz ihrer züchterischen Auslese. Hunde sind adaptiert an diese Lebensbedingungen, widmen seit Jahrtausenden ihre ganze Aufmerksamkeit jeder Regung des Menschen. Sie wurden Arbeitstiere und Begleiter des Menschen. Heute sind sie in mitteleuropäischen u.a. modernen westlichen Gesellschaften überwiegend Sozialpartner, häufig unterbeschäftigt und gleichsam überfordert als „Mensch im Pelz“ oder Statussymbol. Allesamt sind sie hochsozial und somit exzellente Beobachter, die unsere Mimik, Körperbewegungen, Körperhaltungen sowie die Art unseres Sprechens assoziativ zum situativen Kontext bzw. zu regelhaften Verhaltensänderungen ganzheitlich speichern, um sich fortan darauf einzustellen, gezielt auch zu ihrem Nutzen. Dieser muss keineswegs deckungsgleich mit unserem Vorteil sein, uns also nicht unbedingt Freude bereiten.

In meinem Seminar werde ich vorzugsweise auf die Anpassungsähnlichkeiten zwischen Hund und Mensch eingehen. Diese sollen für alle Sinnesmodalitäten vergleichend dargestellt gestellt werden.

Freuen Sie sich auf ein ganz besonderes Seminar mit Frau Dr. Dorit Feddersen-Petersen!

Seminarablauf:   Samstag, den 25.03.2017 von 10.00 bis ca. 18.00 Uhr.  Für genügend Pausen ist gesorgt.

Teilnahmegebühr:  115,00 € (inkl. MwSt.) pro Person

Das Mitbringen von Hunden im Seminarraum ist nach vorheriger Anmeldung gestattet.

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Fortbildungsanerkennung durch TÄK NS und SH.

Anmeldungen unter www.canis-major.de

Anatomie Hund – eine außergewöhnliche Exkursion ins Innere des Hundes“ – Theorie und Praxis –

Zweitägiges Seminar am 17. und 18. Juni 2017

mit Prof. Dr. Martin S. Fischer

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Foto: Constantin Ludwichowski

Veranstalter: canis-major
Hundetraining und Verhaltensberatung
Christine Holst
Brüchhorststrasse 16
24641 Sievershütten

Termin:  17. und 18. Juni 2017

Veranstaltungsort:  Erlebniswald Trappenkamp, Tannenhof 1, 24635 Daldorf

Zielgruppe: Menschen mit Hund, Hundetrainer/innen, Tierärzte, Physiotherapeuten, Züchter, u.v.m.

Seminarbeschreibung:
Prof. Dr. Martin S. Fischer wird an diesen zwei Tagen auf sehr anschauliche Weise einen punktuellen Streifzug zur Anatomie des Hundes vornehmen. Zum Seminar Ende sind Sie nicht nur auf dem aktuellen Wissensstand, sondern auch in der Lage, vorgestellte Hunde diesbezüglich einschätzen zu können. 

Neben Demonstrationen am lebenden Hund wird mit alten Mythen aufgeräumt und für Anderes sensibilisiert.

Die Inhalte im Besonderen sind:

  • Hunde in Bewegung: die Jenaer Studie ergänzt durch die neue „Heel-Studie“ zur Gelenkdynamik
  • Rassestandard und Bewegung
  • Anatomie des Bewegungsapparates; neue Erkenntnisse zur Lahmheitsuntersuchung
  • Anatomie der Faszien des Hundes
  • Anatomie des Schädels und Gebisses. Es werden neue Befunde u.a. zur Bezahnung von Nackthunden, zur Brachycephalie, zur Bezahnung brachycephaler Hunde usw. gezeigt und an Präparaten demonstriert.

Freuen Sie sich auf ein informatives und anschauliches Seminar mit Prof. Dr. Martin S. Fischer!

Seminarablauf:

Samstag, den 17.06.2017 von 10.00 bis ca. 18.00 Uhr

Sonntag, den 18.06.2017 von 10.00 bis ca. 16.00Uhr

Für genügend Pausen ist gesorgt.

Teilnahmegebühr:  195,00 € (inkl. MwSt.) pro Person

Das Mitbringen von Hunden im Seminarraum ist nach vorheriger Anmeldung gestattet.

Wappen  Fortbildungsanerkennung durch TÄK NS und SH.

Anmeldungen unter www.canis-major.de

Hundekognition – was sie wirklich draufhaben“

Vortragsabend am 30. Juni 2017

mit PD Dr. Udo Gansloßer

 

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Foto: Constantin Ludwichowski

Veranstalter: canis-major
Hundetraining und Verhaltensberatung
Christine Holst
Brüchhorststrasse 16
24641 Sievershütten

Termin: 30. Juni 2017

Veranstaltungsort:  Folgt

Zielgruppe:  Menschen mit Hund, Hundetrainer/innen u.v.m.

Inhalt:

Der Glaube – Hunde seien nur über die Konditionierung erreichbar und deshalb nur so zu erziehen – hält sich hartnäckig. Nur, wird diese Anschauung dem besten Freund des Menschen wirklich gerecht?
PD Dr. Udo Ganloßer wird ein anderes ‚geistiges’ Bild vom Sozial-Partner Hund skizzieren. Denn mit seinen flexiblen Denkprozessen und der besonderen Kooperationsbereitschaft kommen ganz andere Fähigkeiten ans Licht.

Es geht um das Gedankenlesen und die Emotionserkennung, das Verständnis der Zeigegesten und warum dies alles andere als banal ist. Ebenso wie clever die Blickverfolgung ihren Einsatz findet, was es mit dem „fast mapping“ auf sich hat, was das Beobachtungslernen mit dem Langzeitgedächtnis zu tun hat, was sie von der Alltagsphysik wissen und wie es um Bellos Ortsgedächtnis und Orientierung bestellt ist. Dies und noch weitere Erkenntnisse neuer Forschungen über die kognitiven Fähigkeiten unserer Hunde werden vorgestellt.

Freuen Sie sich auf einen informativen Vortrag!

Termin/Uhrzeit:  Freitag, den 30. Juni 2017 von 19.00 bis ca. 22.00 Uhr.  Einlass ab 18.00 Getränke und einen kleinen Imbiss gibt es vor Ort.

Teilnahmegebühr: 25,00 € (inkl. MwSt.) pro Person; exkl. Bewirtung

Das Mitbringen von Hunden in den Veranstaltungsraum ist diesmal leider nicht möglich.

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Fortbildungsanerkennung durch TÄK NS und SH.

Anmeldungen unter www.canis-major.de

 

„Biologie des Hunde-Verhaltens – eine Neuroendocrine Reise“

Zweitägiges Seminar am 1. und 2. Juli 2017

mit PD Dr. Udo Gansloßer

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Foto: Frauke Schmidt

Veranstalter: canis-major
Hundetraining und Verhaltensberatung
Christine Holst
Brüchhorststrasse 16
24641 Sievershütten

Termin:  1. und 2. Juli 2017

Veranstaltungsort:  Erlebniswald Trappenkamp, Tannenhof 1, 24635 Daldorf

Zielgruppe:   Menschen mit Hund, Hundetrainer/innen, Tierärzte, Züchter, u.v.m.

Seminarbeschreibung:

Die Reise beginnt mit der Anatomie des Zentralen Nervensystems. Die Darstellung des Gehirns, des Hirnstamms und des Rückenmarks beleuchten die anatomischen Entstehungsorte des Verhaltens, wie Angst, Angststörungen, Stressempfinden und Aggression. Der besondere Blick auf das Limbische System hilft die Welt der Gefühle zu verstehen. Auch Stereotypien und Zwangsverhalten; wie das Besondere am Riechsinn. Weiteren Aufschluss gibt die Anatomie des vegetativen Nervensystems, vor allem die Rolle des Sympathikus und Parasympathikus. Wie das Phänomen der Nebenniere und Nebennierenrinde, wie die Rolle der Neurotransmitter und der Amygdala und die Relaisfunktion des Thalamus u.v.m.

PD Dr. Udo Gansloßer wird diese kleine Reise in seiner gewohnten Art sehr anschaulich und für alle verständlich durchlaufen. Sie soll Ihnen helfen, die Komplexität des Verhaltens in seiner Entstehung zu begreifen und entsprechend Rückschlüsse zur Vermeidung wie auch Therapie zu ziehen. Zum Beispiel, was bei Stress im Körper überhaupt passiert und was Cortisol anrichtet oder warum die Frühkastration wirklich Schaden hervorruft oder sich so der A und B Typ mit Sympathikoton oder Parasympathikoton erklären lassen. Auch mit Blick auf ihr äußeres Erscheinungsbild. Oder warum der Thalamus das Tor der Sinne ist, welchen Einfluss die Geschlechtshormone auf das Gehirn haben u.v.m.

Freuen Sie sich auf ein anspruchsvolles und spannendes Wochenende mit PD. Dr. Udo Gansloßer!

Seminarablauf:

Samstag, den 1.07.2017 von 10.00 bis ca. 18.00 Uhr

Sonntag, den 2.07.2017 von 10.00 bis ca. 16.30Uhr

Für genügend Pausen ist gesorgt.

Teilnahmegebühr: 195,00 € (inkl. MwSt.) pro Person

Das Mitbringen von Hunden im Seminarraum ist nach vorheriger Anmeldung gestattet.

Wappen 

Fortbildungsanerkennung durch TÄK NS und SH.

Anmeldungen unter www.canis-major.de

 „Der Partner mit der grauen Schnauze“

Vortragsabend am 28. Juli 2017

mit Sabine Padberg

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Foto: Frauke Schmidt

 

Veranstalter: canis-major
Hundetraining und Verhaltensberatung
Christine Holst
Brüchhorststrasse 16
24641 Sievershütten

Termin:  28. Juli 2017

Veranstaltungsort:  Folgt

Zielgruppe:  Menschen mit Hund, Hundetrainer/innen u.v.m.

Inhalt:

Wir alle hoffen und wünschen uns, dass unsere geliebten Hunde-Partner ein hohes Alter erreichen. Dies natürlich möglichst gesund und ohne besondere Vorkommnisse. Verständlich – aber auch unsere Hunde unterliegen einem natürlichen Alterungsprozess und manches geht einfach nicht mehr so, wie in früheren Zeiten.

Sabine Padberg wird bei diesem Abendvortrag erläutern, was mit dem alternden Hund passiert, wie Sie den Alterungsprozess erkennen und wie Sie seine speziellen Bedürfnisse erfüllen können, damit er sich wohl fühlt. Denn auch der Hunde-Senior möchte einen liebevoll gestalteten und abwechslungsreichen Alltag erleben.

Hierzu gehören Themen rund um die Pflege, Ernährung, Beschäftigung, das häusliche Umfeld, Erkrankungen und Verhaltensveränderungen im Alter. Aber auch der Blick auf den Abschied unseres geliebten Hundes. Dieses Hinschauen erspart manches Leid und hilft dem Menschen loszulassen.

Ein berührendes und wichtiges Thema zugleich! Freuen Sie sich auf einen besonderen Vortrag mit Sabine Padberg!

Termin/Uhrzeit:

Freitag, den 28. Juli 2017 von 19.00 bis ca. 22.00 Uhr

Einlass ab 18.00 Getränke und einen kleinen Imbiss gibt es vor Ort.

Teilnahmegebühr: 25,00 € (inkl. MwSt.) pro Person; exkl. Bewirtung

Das Mitbringen von Hunden in den Veranstaltungsraum ist diesmal leider nicht möglich.

Anmeldungen unter www.canis-major.de

 

„Mensch und Hund auf einer Welle – für eine bessere Verbindung“

– Theorie und Praxis –

Zweitägiges Seminar am 29. und 30. Juli 2017

mit Sabine Padberg

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Foto: Constantin Ludwichowski

Veranstalter: canis-major
Hundetraining und Verhaltensberatung
Christine Holst
Brüchhorststrasse 16
24641 Sievershütten

Termin:  29. und 30. Juli 2017

Veranstaltungsort:  Erlebniswald Trappenkamp, Tannenhof 1, 24635 Daldorf

Zielgruppe:  Menschen mit Hund, die sich eine bessere Verbindung wünschen und bereit sind neue Wege zu gehen

Seminarbeschreibung:
Wer wünscht sie sich nicht: die liebevolle und harmonische Beziehung mit seinem Hund. Gemeinsam durch Dick und Dünn zu gehen. Einander vertrauen und verstehen. Die Realität lässt jedoch diesen Traum vieler Menschen zum Alptraum werden. Die Erwartungen sind unterschiedlich und die Bedürfnisse von beiden, sowohl vom Menschen als auch vom Hund bleiben unerfüllt. Die entspannten Spaziergänge werden zum Spießrutenlauf und das Nachhause kommen ein nüchternes Erwachen.

Aber warum ist das so? Was ist hier passiert?

In diesem Seminar möchte Sabine Padberg mit vielen praktischen und erlebnisreichen Übungen für Mensch und Hund das Bewusstsein hierfür entfalten. Sie wird sich gezielt um die ganzheitliche Kommunikation und Beziehung zwischen Mensch und Hund kümmern. Die einzelnen Schritte im Seminar für die Entwicklung einer besseren Verbindung sind:

  • Zuerst wird bei den Mensch-Hund-Teams der IST-Stand betrachtet.
  • Im nächsten Schritt wird eine Persönlichkeits- und Charaktereinschätzung des Hundes vorgenommen. Allerdings wird nicht nur die Beobachtung eine Rolle spielen, sondern auch das Gefühl.
  • Danach geht es um die Persönlichkeit des Menschen im Team. Was für eine Persönlichkeitsstruktur hat der Mensch, was für einen Führungsstil, wo liegen die Potentiale u.v.m.?
  • Anschließend wird die Beziehungsebene der Teams betrachtet. Hierzu gehören u. a. Führungskompetenzen, Kommunikation, Vertrauen,…

Mensch-Hund-Team-Arbeit ist an beiden Tagen großgeschrieben! Ein Seminar, bei dem wir nicht nur den Hund ganzheitlich wahrnehmen!

 

Seminarablauf:

Samstag, den 29.07.2017 von 10.00 bis ca. 18.00 Uhr

Sonntag, den 30.07.2017 von 10.00 bis ca. 17.00 Uhr

Für genügend Pausen ist gesorgt.

Teilnahmegebühr: 195,00 € (inkl. MwSt.) pro Person

Das Mitbringen von Hunden ist ausdrücklich erwünscht!

Anmeldungen unter www.canis-major.de

 

 

„Warum tut der Hund, was er tut?“

Mensch- und Hunde-Persönlichkeiten ganzheitlich betrachtet

TitelBild WarumTutDerHundVeranstalter: canis-major
Hundetraining und Verhaltensberatung
Christine Holst
Brüchhorststrasse 16
24641 Sievershütten

 

 

 

 

 

 

Termin:  5. und 6. August 2017

Veranstaltungsort:  Erlebniswald Trappenkamp, Tannenhof 1, 24635 Daldorf

Zielgruppe:   Alle Berufsgruppen, die mit Hunden zu tun haben und alle Menschen mit Hund zur Wissensanreicherung

 

 

Seminarbeschreibung:

Die Grundlage für eine erfolgreiche Verhaltenstherapie wie auch Training ist das tiefgreifende Verständnis für die Individualität und Persönlichkeit von Menschen und ihren Hunden. Erst das Ergründen oftmals beider Ontogenesen enträtselt Ursachen für „Problem"-Verhalten. Dies bedingt ein umfassendes biologisches, verhaltensbiologisches und physiologisches Fachwissen, eine interpretationsfreie Beobachtungsgabe sowie die Fähigkeit, respektvoll und vorurteilsfrei kommunizieren zu können.

Dieses Seminar wird begleitend zum Buch insbesondere den menschlichen Kommunikationsprozess, den Anamnese-Baum und Verhaltensanalysen darstellen.

1. Menschliche Kommunikationsprozesse verstehen und verändern
Erst wenn es uns gelingt, den Hundehalter zu verstehen und ihn zu erreichen, können wir Veränderungsprozesse herbeiführen. Dies bedingt, Kommunikation in seiner Ganzheit zu begreifen. Also was blockiert Kommunikation und was hat unser eigenes Lebensskript damit zu tun? Liegt hier die Ursache für unsere Einstellung anderen gegenüber und für mögliches Schubladen-Denken? Nur, wie befreien wir uns aus dieser Falle?

Dieser Part zeigt mögliche Lösungswege und wird für die Persönlichkeitspsychologie im Kommunikationsprozess sensibilisieren; denn man kann nicht nicht kommunizieren!

Vorgestellte Kommunikationsmodelle, praktische Übungen uvm. werden bei der Selbstreflektion helfen.

2. Anamneseleitfaden zur Fallanalyse

Um die Ursachen für Hundeverhalten enträtseln zu können, bedarf es einer umfassenden Anamnese. Diese schließt das Menschenverhalten mit ein.

In diesem Seminar lernen Sie den Anamnese-Baum als Leitfaden zur Ergründung möglicher Ursachen für „Problem"-Verhalten kennen. Er dient nicht nur als Handwerkszeug, sondern vermittelt gleichsam das obligatorische Fachwissen, gibt Einblicke in beide Persönlichkeitsstrukturen uvm. Oder anders herum, zeigt der Anamnese-Baum auch vielleicht vorhandene Wissenslücken auf.

3. Verhaltensanalysen zu Bindung, Vertrauen etc.

Ist die Fallanalyse gefertigt, bedarf es oft einer Überprüfung, um zur Diagnose zu gelangen. Denn erst wenn die Diagnose stimmt, können Therapie -und Trainingskonzepte nachhaltig gelingen. Tests zur Überprüfung gibt es viele. In diesem Seminar liegt der Schwerpunkt auf den Voraussetzungen zur Durchführung. Auch hier werden praktische Übungen zur Veranschaulichung beitragen.

Freuen Sie sich auf ein Seminar, das in seinem ganzheitlichen und undogmatischen Ansatz ein Gespür für die Komplexität, Verantwortung und Anspruch an Nachhaltigkeit vermitteln möchte.

Zur Referentin: Christine Holst ist Dipl. Betriebswirtin und hat als Führungskraft im Marketing Management nicht nur viele Persönlichkeits-Seminare absolviert, sondern ist auch in der Transaktionsanalyse nach Berne ausgebildet. Workshops im Familienstellen, systemisches Coaching und Erlebnispädagogik runden die Fortbildungen ab. Obligatorisch sind die Aus -und Weiterbildungen als Mensch-Hund-Coach.

Seminarablauf:

Samstag, den 5.08.2017 von 10.00 bis ca. 18.00 Uhr

Sonntag, den 6.08.2017 von 10.00 bis ca. 17.00Uhr

Für genügend Pausen ist gesorgt.

Teilnahmegebühr:   195,00 € (inkl. MwSt.) pro Person

Das Mitbringen von Hunden im Seminarraum ist nach vorheriger Anmeldung gestattet.
Fortbildungsanerkennung ist beantragt.

Anmeldungen unter www.canis-major.de


 

„Haben Hunde ein Gewissen, ein moralisches Wertesystem?“

Eintägiges Seminar mit Dr. Dorit Urd Feddersen-Petersen

Veranstalter: canis-major
Hundetraining und Verhaltensberatung
Christine Holst
Brüchhorststrasse 16
24641 Sievershütten

Termin:  30. September 2017

Veranstaltungsort:  Erlebniswald Trappenkamp, Tannenhof 1, 24635 Daldorf

Zielgruppe: Menschen mit Hund, Hundetrainer/innen u.v.m.

Seminarbeschreibung:

Fühlen Hunde und Menschen gleich? Wir wissen, dass es Verhaltensweisen, Ausdrucksformen und Körperzustände bei Hunden gibt, die den menschlichen ziemlich gleich sind. Zudem stehen ähnliche Reize und Situationen für emotionstypisches Verhalten und ähnliche Hirnnetzwerke sind aktiv. Und unser Fühlen (und Denken) geht auf Hunde über. Das kennen wir. Wir können uns – zumindest teilweise – sehr gut emotional verständigen und verstehen.

Über zwischenartlich entsprechende Funktionen wird zu reden sein.

Was ist mit dem schlechten Gewissen? Gibt es so etwas beim Hund als Indiz einer Moral, der angeborene wie nicht angeborene Motive zugrunde liegen? Auch darüber möchte ich reden, ebenso wie über moralanaloge Mechanismen im hundlichen Verhalten und auch die Seele des Hundes wird thematisiert – wie seine intellektuellen Fähigkeiten. Schließlich soll es u.a. noch darum gehen, ob Hunde etwa ihre Handlungen abwägen können und wie es um ihre Individualität steht.

Freuen Sie sich auf ein Besonderes und vor allem feinfühliges Seminar mit Dr. Dorit Feddersen-Petersen!

Seminarablauf:  Samstag, den 30.09.2017 von 10.00 bis ca. 18.00 Uhr  (Für genügend Pausen ist gesorgt.)

Teilnahmegebühr:  115,00 € (inkl. MwSt.) pro Person

Das Mitbringen von Hunden im Seminarraum ist nach vorheriger Anmeldung gestattet.

Fortbildungsanerkennung durch TÄK NS und SH ist beantragt.

Anmeldungen unter www.canis-major.de


 

Und dann noch voraussichtlich am 15. und 16. Juli 2017 ein Erlebniswochenende für Hundetrainer/-innen der besonderen Art  - Details folgen im Dezember


VDTT – Berufsverband der Tierverhaltensberater und –trainer e.V.

 

office(@)vdtt.org