Log in
Berufsverband der Tierverhaltensberater und -trainer e.V. Kontakt LoginMitglied werden

Amygdala - Die VDTT Online-Zeitung

Neues und Interessantes aus der Welt der Tiere

Hommage für den alternden Hund

Das Besondere: der alternde Hund

Wir kennen das alle: Gestern tobte er noch über die Wiese, holte einen Ball, pöbelte den Briefträger an oder stupste uns mit der Nase als Aufforderung an, endlich etwas mit ihm zu unternehmen.
Heute liegt unser Begleiter still neben uns, schläft häufiger und länger, steht mühsamer auf und ignoriert den Briefträger oder den „Lieblingsfeind“ im Dorf. Sie werden zwar gelassener, aber auch unsicherer und möchten möglichst nicht mehr allein zu Hause bleiben. Sie lieben Routine, die ihnen Sicherheit gibt.
Er bindet sich enger seine Menschen, braucht Unterstützung und versteht uns trotz nachlassendem Hörvermögen immer besser. Gesten, Blicke und ein routinierter Tagesablauf reichen aus, um miteinander zu kommunizieren. Eine spürbare Altersweisheit bereichert das gemeinsame Leben.
Dagegen können gesundheitliche Einschränkungen auftreten. Das Aufstehen nach längerem Liegen fällt schwerer, die Spazierrunden müssen kürzer, aber dafür häufiger ausfallen, das Gehör und die Augen sind nicht mehr so gut und mitunter muss er häufiger raus, weil die Blase nicht mehr so gut hält.

Wann ist ein Hund „alt“?

Ein Hund wird nicht plötzlich alt. Dieser Prozess ist schleichend, und in den letzten Jahren werden Hunde immer älter, da sie mit uns im Familienverbund zusammenleben und dadurch von uns geschützt und umsorgt werden. Sie müssen keine anstrengenden Pflichten mehr erfüllen, die Ernährung ist so gut wie nie zuvor und die medizinische Versorgung umfassend.
Mit den Jahren wird der Hund grau, die Gelenke können von Arthrose geplagt werden, mache Hunde werden dicker, aber die Muskulatur nimmt ab. Jetzt ist es wichtig, ihn weiterhin körperlich, aber auch geistig zu fordern und zu fördern. Wenn sich unser Hund erstmal in sich zurückgezogen hat, baut er ab und wird schneller altern. Es gibt verschiedene Faktoren, die das begünstigen können, wie z.B. die Rasse oder die Größe des Hundes. Große Hunde altern meist schneller als kleine und übergewichtige schneller als schlanke.

Wie können wir den Oldies helfen, wie können wir sie unterstützen?

Die Fütterung kann angepasst werden, d.h. kleine Mahlzeiten, aber dafür mehrere. Die Zähne können vielleicht nicht mehr alles zerbeißen, also lieber kleine Stücke füttern. Jetzt kann es gut sein, wenn Sie sich in jungen Jahren auch per Handzeichen mit Ihrem Hund verständigt haben. Durch eine eingeschränkte Hörleistung kann sich Ihr Hund an Handzeichen orientieren, die ihm Halt vermitteln.
Auf glatten Böden kann der Hund nicht mehr sicher laufen. Besser, Sie legen Teppiche auf den Boden, um ihm Halt zu geben und die Gelenke zu schonen. Sehr hilfreich ist ein geregelter Tagesablauf, an dem sich der Senior orientieren kann.

Kaspar klein

Das Besondere!

Was alle Halter von alten Hunden sagen: Das Zusammenleben mit ihm ist magisch. Er versteht uns ohne Worte, schließt sich noch enger an uns an. Aber auch uns versteht er wortlos; haben sich Hund und Halter doch über Jahre so gut kennengelernt, dass Gesten und Blicke ausreichen, um zu kommunizieren. Der Hund weiß genau, was in welcher Situation von ihm erwartet wird und erträgt Wartezeiten mit großer Geduld.

Eine tiefe Abgeklärtheit und ausgeprägte innere Ruhe strahlen sie im Alter aus. Häufig wird das fortgeschrittene Alter des Hundes sehr intensiv erlebt und mit jedem Blick und in jedem Auftreten weiß man aus Erfahrung genau, was in dem Hund gerade vorgeht. Die Beziehung wird inniger denn je; man versteht und vertraut sich.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Oldies eine erfüllte und sorgenfreie Zeit!

weiterlesen ...

Der Urin tropfte durch die Decke!

Das Ordnungsamt wurde auf den Fall aufmerksam, als der Katzenurin bereits durch das Mauerwerk des Mehrfamilienhauses sickerte.Immer wieder werden Behörden und Tierschutzvereine auf ein zunehmendes Phänomen aufmerksam: das "Animal Hoarding".

Bei diesem extremen Fall vor einigen Jahren in Norddeutschland wurden neben vielen toten Katzen 134 Tiere in einer Einzimmerwohnung sichergestellt, weitere 30 Tiere fanden sich im Keller und die fünf Elterntiere aller Katzen lebten in Kartons im Auto des Halters.

weiterlesen ...

Was macht das Pferd so faszinierend für Mädchen?

Auf Reiter- und Ponyhöfen fällt auf, dass zwar viele Mädchen aber kaum Jungen zu finden sind (84 % zu 16 %). Dabei fielen ursprünglich Pferde als Arbeits-, Transport- und Kampftiere in den Verantwortungsbereich von Männern. Außerdem war das Pferd nahezu immer ein Symbol für Männlichkeit. Vor allem im 18. und 19. Jahrhundert war Reiten überwiegend eine militärische Angelegenheit und damit fest in männlicher Hand.

weiterlesen ...

Was ist bei einer Homepage zu beachten?

Rechtliche Pflichtangaben einer Homepage

Kaum zu glauben aber wahr: Alles scheint gut, Ausbildung absolviert. Den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt und dann zu Werbezwecken mit Herzblut und Liebe eine schöne Homepage gebastelt. Die Freude währt nicht lang, denn es flattert eine Abmahnung ins Haus.

weiterlesen ...

Ventilfunktion oder Schädigung: Können psychische Probleme bzw. Verhaltensstörungen Erkrankungen auslösen?

Eine wesentliche Voraussetzung für den richtigen Umgang mit dem Pferd ist auch die Kenntnis, wie Pferde lernen. Zu kognitivem Lernen sind sie nur ausnahmsweise in der Lage. Sie lernen vor allem durch Gewöhnung, operative und klassische Konditionierung, Nachahmung und Prägung. Dementsprechend können Pferde in der Regel keine Ereignisse verknüpfen, die zeitlich auseinanderliegen. Lob und Strafe müssen unmittelbar mit der Aktion verknüpft sein, die der Mensch positiv oder negativ bewertet.

weiterlesen ...

Angst- und Angstverhalten bei Hunden

Was versteht man eigentlich unter Angst? Der Begriff Angst beschreibt ein komplexes biologisches Phänomen. Angst ist eine Emotion, sie ist Motivation und ein Persönlichkeitsmerkmal. Angst kann beschrieben werden als eine Reihe biologischer Defensivreaktionen, die das Tier vor Gefahren aus der Umwelt schützt (z.B. vor sozialen Aggressoren oder Beutegreifern).

weiterlesen ...

Wenn die Sicherung durchbrennt – Vom Umgang mit Pferden, die zum Durchgehen neigen

Das Pferd ist ein Fluchttier. Das Wissen um diese Tatsache sollte eigentlich selbstverständlich sein, und doch wird dies immer wieder vergessen, wenn ein Pferd – Überraschung! – sein Heil in der Flucht sucht.
Manchmal genügt eine an ungewohnter Stelle liegende Plane, manchmal ein Knacken in einem Gebüsch, manchmal reicht es schon, wenn eine aufgeregte Schafherde in den Reitweg einbiegt, um bei einem Pferd die Sicherung durchbrennen und es panisch davonstürmen zu lassen. Panisch bedeutet, dass der Reiter oder Pferdeführer jegliche Kontrolle über das Pferd verliert bzw. verloren hat.

weiterlesen ...
Diesen RSS-Feed abonnieren
Tierberufe Ausbildung bei der ATN Akademie

VDTT – Berufsverband der Tierverhaltensberater und –trainer e.V.

 

sekretariatreck(@)vdtt.org

Log in or Sign up