| Standespolitik |
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Leitbild des Verbandes der Tierpsychologen und Tiertrainer e.V.
Zur Abgrenzung gegenüber dieser Entwicklungen hat der Verband der Tierpsy-chologen und Tiertrainer, der VdTT, eine strategische Zielvorstellung seiner Or-ganisation für sein Selbstverständnis und seine Orientierung formuliert. Dieses Leitbild soll ein Prüfstein für neue Mitglieder sein und jedem Interessier-ten ermöglichen, die Gesinnung des Verbandes auf einen Blick zu erfassen. Ausschließlich geschulte Berater aus zertifizierten Einrichtungen mit entspre-chenden Abschlüssen können sich im VdTT organisieren. Grundlage der Verbandsarbeit ist eine liberale Standespolitik, die aktuelle Auf-gaben mit Vernunft und Augenmaß angeht und die Kolleginnen und Kollegen in ihrer Tätigkeit kontinuierlich unterstützt. Zielsetzung des Berufsverbandes ist es, Tierverhaltenstherapeuten, Tierpsychologen, Hundetrainer und Tierhomöopathen (mit der Arbeitsgruppe Tierhomöo-pathen im VdTT) zu vereinen, deren Tätigkeitsfelder genauer abzustecken und deren Interessen zu vertreten. Um ein möglichst offenes und breites Diskussionsforum zu bieten, tragen die Einbindung erfahrener Kolleginnen und Kollegen genauso zum Selbstverständ-nis des Verbandes bei wie die Ausbildung und Förderung des Nachwuchses. Ein geschlossenes Auftreten der im VdTT organisierten Mitglieder ist unum-gänglich. Eine zu erstrebende positive Streitkultur innerhalb des Verbandes soll-te sich immer auf der Grundlage des kollegialen Umgangs miteinander entwi-ckeln und integrativen Charakter besitzen. Der Verband will aktive Hilfe leisten. Dies geschieht sowohl durch allgemeine als auch durch individuelle kompetente Aufklärung, bis hin zu juristischer Bera-tung. Darüber hinaus werden regelmäßig bedarfsgerecht praxisnahe Informations- und Fortbildungsveranstaltungen für Mitglieder angeboten. Der Verband betreibt Öffentlichkeitsarbeit im Interesse seiner Mitglieder z. B. in Form von Präsentationen auf Fachmessen und Ausstellungen. Als standespolitische Interessenvertretung möchte der Verband Ansprech- und Austauschpartner für Tierpsychologen, Tiertrainer und Tierhomöopathen sein und in dieser Funktion auch als Sprachrohr einer entschieden handelnden Be-rufsgruppe agieren. Ethik
4. Beim Training der Tiere werden ausschließlich Techniken eingesetzt, die dem Tier weder körperliche noch seelische Schäden zufügen. 5. Die Schulung des Halters zum Verständnis seines Tieres sowie der positive Umgang mit ihm, sind die Grundlagen der Zusammenarbeit. 6. Das Mitglied berät selbstverständlich nach bestem Wissen und Gewissen. Die Schulung des Halters zielt darauf ab, Fähigkeiten und Verständnis zu seinem Tier zu fördern und zu festigen, sodass keine Abhängigkeit zu den Fertigkeiten des Beraters entsteht. Ist ein Mitglied bei einer Tierart nicht ausreichend versiert, wird an entsprechende Kollegen verwiesen. 7. Der Berater/ Trainer gibt keine unseriösen „Garantieversprechungen“ ab, sondern eine reelle Entwicklungseinschätzung nach seinem aktuellem Wissensstand. 8. Der sensible Umgang mit dem Klienten sowie sein Wunsch nach Vertraulichkeit sind stets zu beachten. 9. Jedes Mitglied hält sich selbstverständlich auf dem neuesten Wissensstand (wie z .B. positive Trainingsmethoden, Techniken, Hilfsmittel). 10. Es darf niemals das Verhalten eines Tieres durch Härte, Strafreize, Schmerzen und/oder Angst beeinflußt werden.
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